Dort übernachten, wo es schön ist. Einfach das Zelt aufbauen und den Sonnenuntergang genießen. Egal ob auf dem Berg, am Meer oder an einem schönen Ort, in der Natur schlafen hat seinen eigenen Reiz. Damit die Nacht aber wirklich zu einem schönen Erlebnis wird oder ein Regenschauer nicht zu bösen Überraschungen führt, ist es wichtig, sich für das richtige Zelt zu entscheiden. Denn das mobile Zuhause sollte zu den eigenen Ansprüchen passen und der Zeltkauf deswegen gut überlegt sein.
Welches Zelt passt zu meinen Ansprüchen?
- Wo möchte ich vorwiegend zelten?
- Spielt Gewicht dabei eine Rolle?
- Wie viele Personen sollen Platz finden im Zelt?
- Wie viel Platz möchte ich zusätzlich im Zelt haben?
- Möchte ich nur im Sommer zelten oder auch im Herbst oder im Winter?
- In welchem Preissegment soll sich das Zelt befinden?
Tunnelzelte: Raumwunder mit Komfortgarantie
Tunnelzelte sind neben Familienzelten die Platzwunder. Im Gegensatz zu den schweren Familienzelten, sind sie aber noch relativ gut zu transportieren. Der Vorteil dieser Variante ist die große Apsis, die je nach Modell auch bei schlechtem Wetter genügend Platz zum kochen und essen bietet oder die Ausrüstung trocken hält. Je nach Größe können sie allerdings bereits um die fünf bis sechs Kilo wiegen. Bekannt sind zum Beispiel die Tunnelzelte von Hilleberg. Der schwedische Hersteller bietet zahlreiche Varianten an. Vom Vier-Mann-Zelt Keron GT bis zum kompakten Nallo.
Aber auch die Schweizer Firma Exped oder Vaude haben Tunnelzelte in ihrem Angebot, die viel Platz, bei guter Windstabilität bieten.
Kuppelzelte: Leichtgewichte zum schnellen Aufbau
Klein, leicht, schnell aufzubauen und dennoch eine hohe Windstabilität, das sind im Wesentlichen die Merkmale von Kuppelzelten. Sie bieten weniger Platz im Inneren als Tunnelzelte. Vor allem die Apsiden sind bei dieser Form wesentlich kleiner. Meist ist hier nur für die Ausrüstung Platz. Das spiegelt sich im Gewicht wieder, denn Kuppelzelte fangen bei einem Gewicht von 1,6 Kilo an, wie zum Beispiel das Odysee von Vaude. Dadurch eignen sie sich auch sehr gut als Trekkingzelte.
Neben der deutschen Firma Vaude, die zahlreiche Klassiker unter den Kuppelzelten, wie die Mark- und Space-Reihe herstellt, gibt es auch von Salewa, Black Diamand oder MSR zahlreiche Modelle.
Geodätzelte: windstabil bei jedem Sturm
Wer bei Wind und Wetter, bei ungünstigen Bedingungen oder im Sturm zelten und keine Angst um sein mobiles Zuhause haben möchte, der sollte sich für einen Geodäten entscheiden. Die Konstruktion mit ihren über Kreuz verlaufenden Zeltstangen bietet dem Wind optimalen Wiederstand. Auch sind Geodätzelte durch ihren Aufbau freistehend und können so selbst auf hartem Untergrund stabil aufgebaut werden.
Je nach Modell kann das Raumangebot im Inneren nicht sehr groß sein. Häufig haben Geodätzelte nur eine Apsis und bieten auch weniger Kopffreiheit im Inneren. Das Gewicht dieser Zelte fängt bei drei Kilo an, wie das Fury HP von MSR. Eine große Auswahl an Geodäten bietet The North Face, aber auch Vaude oder Hilleberg haben eigene Modelle auf dem Markt.
