Ob Fernwanderung, Trekking oder eine Hüttentour, mehrtägige Wanderungen erfordern mehr Vorbereitung als eine einfache Tagestour. Denn wenn der Rucksack zu schwer oder gar zu unbequem ist, kann ein solches Unternehmen ganz schnell zur Qual werden. Umso wichtiger werden hier Ferienhäuser, in denen Sie sich von den Aktivitäten erholen können.
Trekkingurlaub: der Rucksack muss richtig passen
Deswegen sollte die Ausrüstung sorgfältig ausgewählt werden. Nicht nur ein guter Rucksack, sondern auch der richtige Inhalt sind für das Gelingen eines Wanderurlaubs wichtig.
Bei der Auswahl des Rucksacks sind die eignen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Die Körpergröße, das eigene Gewicht und nicht zu Letzt auch die Kondition. Wie viel Gewicht kann ich wirklich über mehrere Tage tragen? Für Männer bieten sich in der Regel Rucksäcke mit einem Volumen von 60 bis 70 Liter an. Hier ist schon ordentlich Platz um Ausrüstung und Verpflegung für mehrere Tage zu verstauen. Trekkingrucksäcke in dieser Größe bieten unter anderem Deuter, Lowe Alpine oder Gregory an.
Inzwischen haben viele Firmen auch Rucksäcke in ihr Programm aufgenommen, die auf die Anatomie der Frau zugeschnitten sind, wie zum Beispiel Vaude, Osprey oder Deuter. Hierzu zählen eine kürzere Rückenlänge, enger geschnittene Tragegurte und ein körpernaher Sitz. Je nach eigener Kondition empfiehlt sich für Damen ein Rucksack zwischen 55 und 65 Liter Volumen.
Zwiebelprinzip: auf die richtige Kleidung kommt es an
Neben dem Rucksack ist für eine Mehrtageswanderung auch die Kleidung sehr wichtig. Sie sollte im Idealfall leicht, luftdurchlässig und schnell trocknend sein. Zur Grundausstattung gehören:
- Bergschuhe, die der Wanderung angepasst sind
- Trekkingsocken, zum Beispiel von Falke, X-Socks oder Icebreaker
- Wanderhose, die schnell trocknet
- Atmungsaktives Hemd oder T-Shirt
- Fleecepulli
- Atmungsaktive Regenjacke und Regenhose
- Funktionsunterwäsche
- Mütze, Schal und Handschuhe
- Sonnenbrille
- Es empfiehlt sich Wäsche zum Wechseln mitzunehmen. Ebenso wie ein kleines Trekkinghandtuch, das nicht viel Platz im Rucksack wegnimmt.
Trekkingessen: Verpflegung ist wichtig
Leicht, schmackhaft und abwechslungsreich, so sieht das ideale Trekkingessen aus. Dies kann auf mehrere Arten umgesetzt werden. Wer gerne auch unterwegs was Warmes in den Bauch bekommen will, dem stehen die Gerichte von Travellunch zur Verfügung. Von Nudeln, über Reis, bis hin zu Fleischgerichten und Nachspeisen bietet das bayrische Unternehmen eine große Auswahl an Fertigprodukten. Einfach mit heißem Wasser aufgießen und fertig ist das Essen. Die leere Tüte wiegt nicht mehr 10 Gramm.
Aber auch Kekse oder Müsliriegel sollten auf einer Trekkingtour nicht fehlen. Auch hier gibt es Produkte, die speziell auf die Bedürfnisse von Wanderern abgestimmt sind, wie Power Bar oder Oat Snack. Diese haben besonders viel Kohlehydrate und sind zudem klein und handlich. Aber auch Klassiker wie der Apfel, die Dauerwurst oder Karotten eignen sich für unterwegs und können gut den Hunger stillen.
Außerdem sollten eine Thermosflasche oder eine Trinkblase für den Rucksack nicht fehlen, denn viel Trinken ist auf einer Wanderung wichtig.
Neben der Verpflegung gehören noch ein Erste-Hilfe-Set, die Wanderkarte und ein Fotoapparat in den Rucksack. Bei Übernachtungen auf einer Alpenvereinshütte sind zudem Hüttenschuhe und ein Hüttenschlafsack Pflicht.
Wie viel Kondition ist für eine Mehrtageswanderung notwendig?
Grundsätzlich ist eine Mehrtageswanderung natürlich anstrengender als eine reine Tagestour. Denn anstatt am nächsten Tag die Beine hochzulegen, geht es nun weiter. Zudem ist der Rucksack deutlich schwerer und gerade bei Übernachtungen auf Hütten ist die Erholungsphase kürzer. Deswegen sollte eine Mehrtageswanderung lieber leichter angesiedelt sein, als die Tagestour. Gerade Anfängern empfiehlt es sich, lieber eine einfache Route wählen und so langsam Erfahrung im Wandern oder im alpinen Gelände zu sammeln.
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